(JaWi) Am 27. Januar fand einmal mehr die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr (JF) der Gemeinde Dötlingen im Neerstedter Feuerwehrhaus statt. Neben dem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres, standen Grußworte und Ehrungen auf dem Programm. 

Gemeindejugendfeuerwehrwart Jost Poppe konnte neben den Jugendlichen auch zahlreiche Gäste zur Versammlung begrüßen. Seitens der Feuerwehr waren der Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Malte Grotelüschen sowie die Ortsbrandmeister beziehungsweise Stellvertreter aus Brettorf, Dötlingen und Neerstedt, Dirk Wilkens, Torsten Fischer sowie Dirk Lüke, erschienen. Aus Verwaltung und Rat waren Bürgermeister Ralf Spille, Feuerwehrausschussvorsitzender Thore Güldner sowie gleich mehrere Ratsmitglieder der Einladung gefolgt.

Bürgermeister Ralf Spille sprach in seinen Grußworten den Stellenwert der Jugendfeuerwehr und die hervorragende Gemeinschaft in der Truppe an. Das Betreuerteam würde den Mädchen und Jungen ein interessantes Programm bieten, wofür er ausdrücklich seinen Dank aussprach.

Dem schloss sich Malte Grotelüschen an. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister verdeutlichte den Jugendlichen, dass sie die Grundlage dafür seien, dass es auch künftig genügend Nachwuchs für die Feuerwehren geben werde. "Ich möchte mich dafür bedanken, dass ihr euch für solch ein tolles und verantwortungsvolles Hobby entschieden habt.", so Grotelüschen. Er hoffe darauf, dass möglichst viele den Übertritt in die Einsatzabteilungen wagen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon richtete die Grüße der Kreisfeuerwehr aus und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Dötlingen. 

Dirk Lüke betonte die Wichtigkeit der Jugendarbeit in Vergangenheit und Gegenwart. Durch dieses sinnvolle Engagement seien in der Ortswehr Neerstedt heute knapp die Hälfte der Mitglieder frühere JF-Mitglieder, so der stellvertretende Ortsbrandmeister der Neerstedter Wehr. Mit der Ersatzbeschaffung des Neerstedter Löschgruppenfahrzeuges im Februar werde nun das Fahrzeug ersetzt, auf dem alle bisherigen Jugendfeuerwehrmitglieder ausgebildet worden seien.

Dötlingens Ortsbrandmeister Torsten Fischer ergänzte, dass die Kinderfeuerwehr und Jugendfeuerwehr weiter zusammenwachsen müssten und man die gemachten Erfahrungen für eine Verbesserung der Nachwuchsförderung nutzen werde.

Thore Güldner zeigte sich in seiner Wortmeldung beeindruckt davon, wie viele Führungspositionen in den Feuerwehren durch ehemalige JF-Mitglieder besetzt werden.

Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Tim Padeken berichtete im Jahresrückblick von ereignisreichen zwölf Monaten für die Jugendlichen und ihre Betreuer. Insgesamt leistete die Jugendfeuerwehr 4224 Stunden. Sie hat derzeit 18 Mitglieder, wovon drei Mädchen sind. Höhepunkt in 2017 sei ohne Zweifel das Kreiszeltlager in Mentzhausen (Landkreis Wesermarsch) gewesen. "Das Wetter ließ im letzten Jahr wirklich zu Wünschen übrig, was allerdings durch eine perfekte Organisation und den tollen Platz wieder wettgemacht wurde.", so Padeken. 

Zu den weiteren Aktivitäten im vergangenen Jahr zählten ein Ausflug zum Spaßschwimmen ins Erlebnisbad "Aqua Mundo" in Bispingen, zwei gemeinsame Dienste mit der Kinderfeuerwehr sowie die Teilnahme am Orientierungsmarsch im Rahmen der Mini-Olympiade auf Kreisebene. Außerdem stand die Jugendfeuerwehr bei zwei Hochzeiten von Feuerwehrkameraden spalier und nahm mit einem Stand am jährlich stattfindenden Neerstedter Weihnachtsmarkt teil. Zum Jahresabschluss gab es noch eine Weihnachtsfeier im Neerstedter Feuerwehrhaus.

Auf der Tagesordnung standen im Anschluss noch einige Ehrungen. Für die meisten Dienststunden im vergangenen Jahr erhielt Leon Zimmermann ein Präsent. Jost Poppe dankte außerdem Maike und Andreas Reese für den wöchentlichen Fahrdienst aus Brettorf.

Abschließend berichtete Poppe noch von den anstehenden Terminen in 2018. So sei erneut eine Teilnahme an der Leistungsspange geplant. Auch die Durchführung eines sogenannten Berufsfeuerwehrtages mit Übernachtung im Feuerwehrhaus sei vorgesehen. Als Besonderheit führte er die Ausrichtung des Spiels ohne Grenzen im Rahmen der Miniolympiade der Kreisjugendfeuerwehr an, die in diesem Jahr in Neerstedt gastiert.